

TC Winsen stellt zwei Regionsmeister 2026
Vor Kurzem fanden auf den Tennisanlagen des SV Nienhagen (Jüngsten-RMS) und des TC Wathlingen (Jugend-RMS) die diesjährigen Regionsmeisterschaften des Tennisverbands Niedersachsen-Bremen (TNB) – Region Südheide statt. Hierbei konnte der Nachwuchs des TC Winsen äußerst erfolgreich abschneiden und zwei Regionsmeistertitel erringen.
In der Altersklasse U8 Jungen (Kleinfeld) ging Finn Hinsenkamp an den Start. Finn hatte sich bereits seit Saisonbeginn positiv entwickelt und startete sehr konzentriert in den Wettbewerb. In der Vorrunde ließ Finn nichts anbrennen und gewann seine beiden Gruppenspiele glatt und souverän in jeweils zwei Sätzen. In der Hauptrunde hatte Finn es dann mit einem ebenfalls ungeschlagenen Gruppensieger zu tun. Leider musste sein Gegner zu Beginn des zweiten Satzes aufgeben. Allerdings führte Finn zu diesem Zeitpunkt schon klar und deutlich und sah sich somit im Endspiel einem weiteren Gruppensieger gegenüber, der allerdings in seinem Halbfinale bereits einen Satz abgeben musste. Nach einem hart umkämpften ersten Satz, den Finn knapp für sich entscheiden konnte, setzte sich schlussendlich die Winsener Tennis-Nachwuchshoffnung durch und gewann das Finale in zwei Sätzen.
In Finns Altersklasse müssen sich die Teilnehmer jedoch zusätzlich zum Wettkampftennis auch noch einem Konditions- und Motorikteil stellen. Hierbei gilt es, seine athletischen Fähigkeiten in jeweils einer Sprung-, Lauf-, Wurf- und Geschicklichkeitsübung unter Beweis zu stellen. Auch hier zeigte Finn, welche Früchte das intensive Training der letzten Wochen getragen hat. Er erreichte in allen vier Disziplinen die Höchstpunktzahl und konnte somit den Gesamtsieg in seiner Altersklasse erringen. Finn darf sich somit „Regionsmeister Sommer 2026“ nennen. Herzlichen Glückwunsch, Finn – weiter so!
In der Altersklasse U12 Junioren ging Vincent Loor für den TC Winsen an den Start. Hier wird bereits, wie bei den „Großen“, über zwei volle Gewinnsätze gespielt. Vincent war ebenfalls stark in die Saison gestartet und konnte bisher mit beeindruckenden Trainingsleistungen überzeugen. Zuletzt zeigte er bei der Jubiläumsveranstaltung des TC Winsen zum 75-jährigen Bestehen des Vereins, was er „d`rauf“ hat, als er mit der ehemaligen Weltklassespielerin und Damenbundestrainerin Barbara Rittner auf dem Platz stand.
Vincent musste sich insgesamt vier Gegnern stellen und zeigte von Beginn an, dass der Gesamtsieg nur über ihn führen würde. In beeindruckender Manier beherrschte er die Konkurrenz und gab bis zum entscheidenden Match weder einen Satz noch ein Spiel ab. Somit kam es zum Showdown mit einem Gegner, der nicht nur einen Heimvorteil genoss, sondern in der Wertung der sog. Leistungsklasse deutlich besser als Vincent gelistet war. Vincent fand anfangs überhaupt nicht ins Spiel und verlor den ersten Satz deutlich mit 1:6. Aufgeben ist für Vincent jedoch keine Option. Er besann sich seiner Stärken, konzentrierte sich und spielte „Punkt für Punkt“ so, wie er es im Training vorher wochenlang geübt hatte. Der zweite Satz ging dann auch entsprechend mit 6:1 an den Winsener. Es kam zum Match tie-break, der an Spannung kaum noch zu überbieten war. Mit beeindruckenden Ballwechseln, Kampfgeist und Siegeswillen versetzten die beiden Kontrahenten die Zuschauer immer wieder ins Staunen. Am Ende hieß es 10:8 für Vincent. Herzlichen Glückwunsch, Vincent, zum verdienten Regionsmeistertitel 2026!
Wir sind gespannt, was wir in Zukunft noch von diesen beiden Spielern, aber auch von vielen anderen Tenniscracks aus der erfolgreichen Jugendarbeit des TC Winsen hören werden.
Text: Marco Schmidt (Pressewart)

Tennis-Nachwuchs des TC Winsen zweimal Meister
Vor Beginn der Sommerferien sind die Sommer-Punktspiele 2026 im Jugendbereich des Tennisverbands Niedersachsen-Bremen (TNB) zu Ende gegangen.
Der TC Winsen konnte hier seine starke Jugendarbeit erneut unter Beweis stellen und zwei Meistertitel erringen. Komplettiert wurde das sehr starke Gesamtergebnis durch einen Vize-Meistertitel und einen dritten Platz.
Die Junioren C des Vereins konnten in einem starken Feld einen überzeugenden dritten Platz erspielen – punktgleich mit dem Vize-Meister. Nur gegen die beiden erstplatzierten Vereine wurde verloren, gegen den Meister dabei allerdings mit nur einem Spiel Unterschied. Hervorzuheben ist in dieser tollen Mannschaft, dass alle fünf gemeldeten Spieler zum Einsatz kamen: Vincent Loor, Henry Gottkehaskamp, Maximilian Gola, Jannis Struck und Carlo Wulff. Besonders zu erwähnen ist die Leistung von Vincent, der sämtliche Spiele (vier Einzel und drei Doppel) erfolgreich gestalten konnte. Glückwunsch, ihr fünf – ihr habt eine tolle Saison gespielt!
Unsere Juniorinnen B erkämpften sich in einer starken 6er-Gruppe einen hervorragenden Vize-Meistertitel. Lediglich dem Meister musste sich der weibliche Nachwuchs geschlagen geben. Alle übrigen Spiele wurden in beeindruckender Art und Weise gewonnen. Zum Einsatz kamen in dieser Saison Anna Dorin, Klea Kesselring und Natalie Glups. Glückwunsch auch an euch – im nächsten Jahr startet ihr einen neuen Angriff auf den Meistertitel!
Der etwas ältere Damen-Nachwuchs, unsere Juniorinnen A, hatten es ebenfalls mit einer starken 6er-Gruppe zu tun. Alle Begegnungen konnten von Louisa Fuchs und Klara Dorin erfolgreich gestaltet werden und so stand am Ende der Punktspielserie ein erster Platz mit 10:0 Punkten in der Abschlusstabelle. Herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel! Da beide Spielerinnen erst im nächsten Jahr 18 werden, dürfen sie auch noch in der nächsten Saison in der Juniorinnen-Konkurrenz antreten und haben sich natürlich eine erfolgreiche Titelverteidigung zum Ziel gesetzt.
Unsere Junioren A mussten sich in diesem Jahr in einer 5er-Gruppe behaupten. Da in der gesamten Saison nur ein einziges Match verloren ging, war der Meistertitel mit einem 8:0 Punktestand die logische Folge einer wirklich starken Punktspielserie. Zum Einsatz kamen in dieser Saison Ben Breitenfellner, Justus Kunze und Vincent Loor. Die besondere Bedeutung dieses Ergebnisses wird umso deutlicher, wenn man bedenkt, dass Justus und Vincent aufgrund ihres Alters noch in jüngeren Altersklassen spielen dürften. Somit konnten sie sich bereits an die Spielstärke in dieser Altersklasse gewöhnen. Obwohl Ben wiederum aus demselben Grund im nächsten Jahr nicht mehr in der Juniorenklasse antreten darf, hat diese Mannschaft dennoch eine weiterhin positive Zukunftsprognose. Herzlichen Glückwunsch auch an euch drei zum Meistertitel! Auf geht`s zur Titelverteidigung im nächsten Jahr.
Text: Marco Schmidt (Pressewart)
Vereinsmeisterschaften im TC Winsen 2026
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Im August war es wieder einmal soweit. Bei gutem Wetter und unter dem Motto „Gemeinsam erfolgreich“ spielten an drei Tagen 32 junge und junggebliebene Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Vereinsmeister aus. Angetreten wurde in den Konkurrenzen Damen- und Herreneinzel, Herrendoppel und Mixed. In Haupt- und Nebenrunden waren insgesamt 40 Begegnungen mit teilweise sehr engen und spannenden Partien zu beobachten, achtmal ging es sogar in den Matchtiebreak im entscheidenden dritten Satz.
Im Dameneinzel waren beeindruckende Trainingsergebnisse aus der laufenden Saison zu beobachten. Enge Spiele auf teilweise sehr hohem Niveau zeugten von Trainingsfleiß und Talent. Nach einer spannenden Konkurrenz standen sich am Ende Klara Dorin und ihre Trainingspartnerin Louisa Fuchs gegenüber. Man kannte sich aus zahlreichen Trainingseinheiten und so wurde es das erwartete enge Match, in dem am Ende Klara mit 6:3, 6:4 die Oberhand behielt.
Im Anschluss stand Klara dann auch noch mit ihrem Mixed-Partner Vincent Loor, dem mit elf Jahren jüngsten Teilnehmer der gesamten Meisterschaft, im Mixed-Finale. Ihre Gegner waren Irene Rahte und Volker Atzeroth. Es war beeindruckend zu sehen, wie die „kraftvolle Jugend“ gegen die „Erfahrung“ zu Werke ging. In einem spektakulären Spiel schlug das Siegespendel hin und her. Am Ende behielt jedoch die „Erfahrung“ die Oberhand und Irene und Volker siegten denkbar knapp mit 7:5, 7:6. Wie sind schon sehr gespannt, wie so ein Match wohl im nächsten Jahr ausgehen würde …
In Finale der Mixed-Nebenrunde war dann die „Erfahrung“ unter sich. Barbara Wagner und Werner Lühring sahen sich dem Ehepaar Ingrid und Gerd Engert gegenüber. Auch hier wurde kein Ball verloren gegeben. Es wurde nach jedem Stop gelaufen und kein Lob war so gut, dass Frau oder Mann ihn nicht noch hätte erreichen können. Entsprechend spannend und eng verlief das Match, an dessen Ende Barbara und Werner durch ein 10:7 im Matchtiebreak des dritten Satzes die Oberhand behielten.
Derweil avancierte Volker Atzeroth zum erfolgreichsten Titelsammler der diesjährigen Meisterschaften. Er setzte sich in der Herrendoppel-Konkurrenz zusammen mit seinem Partner Mirko Schoene erfolgreich bis zum Finale durch. Hier allerdings standen sie abermals der „jungen, wilden Generation“ gegenüber. Vincent Loor und Ben Breitenfellner verlangten ihren Gegnern alles ab. In einem sehr emotional geführten Endspiel zeigte sich jedoch, dass in den entscheidenden Momenten die Erfahrung dann doch über den jugendlichen Tatendrang siegte. So behielten Volker und Mirko am Ende mit 6:3, 7:6 die Oberhand und dürfen sich nun völlig zu Recht Herrendoppel-Vereinsmeister 2026 nennen.
Im Finale der Nebenrunden setzte sich das Brüderpaar Wilhelm und Philipp Gaedke gegen Marc Schlüter und Karsten Waltemathe durch. Auch hier wurde bis zum letzten Ball gekämpft und so musste erneut der Matchtiebreak im dritten Satz herhalten, in dem die beiden Brüder das bessere Ende für sich verbuchen konnten.
Abschließend kam es dann zur Entscheidung in der Herrenkonkurrenz. Die Favoritenrolle gehörte in diesem Jahr ganz klar Heiko Schrader, der sich abermals einer geballten Angriffswelle der Jugend gegenübersah. Diese war mit Ben Breitenfellner, Justus Kunze und Vincent Loor zahlreich im Halbfinale aufgetaucht. Letztlich stand Heiko dann im Finale Ben gegenüber. Mit einer konzentrierten spielerischen und vor allem läuferisch exzellenten Leistung zeigte Heiko, warum er zu Recht als Nummer 1 ins Turnier gestartet war. Ben hielt zwar in vielen Spielen gut mit und die Zuschauer bekamen ein abwechslungsreiches Endspiel präsentiert - allerdings hatte Heiko in allen spielentscheidenden Situationen die Nase vorn und siegte letztendlich souverän mit 6:1, 6:3.
Das Finale der Nebenrunde der Herren entschied Steven Park gegen Andreas Döring für sich.
Herzlichen Glückwunsch nochmal an alle Sieger und Nächstplatzierten!
Schön zu sehen war neben vielen hochspannenden Spielen vor allem die Tatsache, dass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über drei Tage super verstanden und gemeinsam durch das von Anke Resener (DANKE!) toll organisierte Cateringangebot gestärkt bis zum Finale und bis zur anschließenden Siegerehrung aushielten. Die Turnierleiter Heiko Schrader und Thomas Hähne (auch an euch beide ein großes DANKE) blickten auf ein tolles Turnierwochenende zurück und alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.
Text: Thomas Hähne (Turnierleitung), Marco Schmidt (Pressewart)


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